
Foto: Fackelübergabe Mira Läufergruppe Berlin, ©Bundesverband Kinderhospiz eV – Konstantin Börner
Eine Fackel reist durch Europa – 7’000 Kilometer in sechs Monaten
Kinder und Jugendliche mit lebenslimitierenden Erkrankungen und ihre Familien stehen selten im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Genau das möchte der Kinder-Lebens-Lauf ändern. Mit einer symbolischen Fackel setzt die Initiative ein Zeichen der Solidarität und macht auf die Kinderhospizarbeit sowie die Bedürfnisse betroffener Familien aufmerksam.
Der Kinder-Lebens-Lauf wird alle zwei Jahre vom deutschen Bundesverband Kinderhospiz e. V. organisiert. Auf ihrer rund 7’000 Kilometer langen Reise wird die sogenannte «Engels-Fackel» von Station zu Station weitergetragen. Die Route führt durch Deutschland und macht 2026 erstmals auch in Österreich, Luxemburg und der Schweiz Halt.
In der Schweiz verbindet der Kinder-Lebens-Lauf erstmals die drei Organisationen allani Kinderhospiz Bern, Pro Pallium und das Flamingo Kinderhospiz. Am 21. August wird die Fackel im allani Kinderhospiz Bern erwartet. Von dort reist sie weiter zu Pro Pallium und erreicht am 25. August das Flamingo Kinderhospiz in Fällanden.
Besuch im Flamingo Kinderhospiz
Am Dienstag, 25. August, erwarten wir um 11.00 Uhr Vertreter:innen von Pro Pallium sowie zwei Initiatoren des Kinder-Lebens-Laufs, die mit dem Tourbus des deutschen Bundesverbands unterwegs sind. Neben der symbolischen Fackel steht die Begegnung im Mittelpunkt: Beim gemeinsamen Mittagessen und persönlichen Austausch dürfen Gespräche entstehen, Erfahrungen geteilt und neue Verbindungen geknüpft werden.
Ein besonderer Beitrag kommt dabei von unserem Botschafter Rainer Züst. Er bringt die Fackel für einen Tag ins Kantonsspital Chur und setzt damit auch über weitere Kantonsgrenzen hinweg ein sichtbares Zeichen für die mehr als 10’000 lebenslimitierend erkrankten Kinder und Jugendlichen in der Schweiz und Liechtenstein. Im Kantonsspital Chur werden unter anderem Dr. Erika Süess, Verantwortliche für Pädiatrische Palliative Care, sowie Chefarzt Dr. Bjarte Rogdo die Delegation empfangen.
Am 27. August setzt „der Engel“ seine Reise fort. Mit seinem Sozialhund Liv bringt Rainer Züst sie zur nächste Etappe nach Schaffhausen. Dort wird die Fackel von einer Motorradgruppe übernommen und auf den weiteren Weg durch Deutschland begleitet.
Ein Zeichen der Verbundenheit
Der Kinder-Lebens-Lauf steht für weit mehr als eine lange Reise durch Europa. Er verbindet Menschen, Organisationen und Familien, die sich für Kinder und Jugendliche mit lebenslimitierenden Erkrankungen einsetzen. Die Engels-Fackel erinnert daran, dass Kinderhospizarbeit nicht an Landes- oder Kantonsgrenzen endet, sondern von Zusammenhalt, Mitmenschlichkeit und gegenseitiger Unterstützung lebt.
Wir freuen uns sehr, Teil dieser besonderen Initiative zu sein und die Fackel im Flamingo Kinderhospiz willkommen zu heissen. Gemeinsam schenken wir dem Thema Kinderhospizarbeit mehr Sichtbarkeit und setzen ein Zeichen für betroffene Kinder, ihre Geschwister und ihre Familien.
